Um hier mal alles zu bündeln, was so gefragt wurde:
1. Darf denn jemand anderes fotografieren? Ja. Wer das Selbstporträt mit Selbstauslöser (und Stativ) macht, braucht vielleicht niemanden. Aber alle anderen müssen sich helfen lassen. Wichtig ist, dass IHR das Bild selbst gestaltet, also stellt alles an der Kamera ein, wie Ihr es wollt, erklärt dem Helfer genau, was er machen soll.
2. Dann bin ich ja gar nicht mehr der Fotograf? DOCH. Der andere ist dann nur der "Auslöser- Drücker". Gibt es im Berufsalltag eines Fotografen übrigens auch oft, dass der Auslöser vom Assistenten gedrückt wird. Auch Urheberrechtlich ist der Fotograf dann der Bildautor.
3. Meine beiden Bilder unterscheiden sich kaum. Was soll ich machen? Dann hast Du die Aufgabenstellung mißverstanden. Mache bitte ein bewusst selbstkritisches Portrait von Dir und ein betont positives.
4. Warum hat die Jahresarbeit soviel Zeit und für die beiden Selbstportraits gibts nur 1 Werktag + Wochenende?
Die Jahresarbeit soll die Möglichkeit bieten, ein eigenes Projekt zu entwickeln und zu entwerfen, z.B. auch die Langzeitbeobachtung eines Vorgangs oder verschiedene Jahreszeiten. Die Selbstportraitaufnahme ist durch die Portraits und deren Auswertung ausgiebig vorbereitet. Es ist eine Aufgabe mit etwa 4-6 Std. Einsatz (0,5 Std. verbale Beschreibung, 1 Std. Konzept + Skribble, 1,5 Std. Testaufnahmen/Locationscouting, 1 Std. Shooting, 1 Std. Auswahl und Bearbeitung). Alles ist sehr gut am Freitag zu schaffen. Für den Fall, dass es am Freitag durchweg regnet, werde ich einen Terminaufschub um einen Tag überdenken.
Und -WICHTIG, BITTE GENAU LESEN- ihr gebt euer ICH... -Projekt zwar mit diesem Bild ab, womit ihr euch später einmal bewerbt, ist einzig eure Sache !!
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